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Gedanken 2


20.03.2011, Anmerkung „ein anruf“ Rubrik Gedanken

Diese Zeilen beschreiben DEN Anruf den ich getätigt habe, um meiner Mutter eigentlich Hilfe zukommen zu lassen.

Es war der 19.05.2009 als sie heftige Schmerzen im Bauch bekam und ich dann den Notarzt rief. Ich wollte ihr damit helfen, damit es ihr besser geht. Stattdessen habe ich mit diesem Anruf unermessliches Leid ausgelöst.

Einige haben mir immer wieder gesagt (und sagen es heute noch), dass ich die einzig richtige Entscheidung getroffen habe. Das ich alles Menschen mögliche getan habe. Das niemand hätte mehr tun können.

Und dennoch kann ich das nicht glauben und gebe mir die Schuld für alles, was dann folgte. Ihre Schmerzen, ihre Verzweiflung, ihre Angst, ihren angeblichen ***, den ich eben zu verantworten habe.

Ich glaube kein körperlicher Schmerz kann größer sein, als dieser gefühlsmäßige, der einen oft zu erdrücken scheint. Der ständig vorhanden ist und einem sehr viel Lebenskraft raubt. Aber das ist eben der Preis dafür den man zahlen muss, wenn man so etwas getan hat.

Ich weiß nicht, wie ich hätte anders (besser) reagieren sollen. Ich weiß nicht, ob ich überhaupt eine andere Möglichkeit gehabt hätte.

Ich weiß aber, dass es so falsch war, absolut falsch.

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